Von Stille, Spiegeln und ein bisschen Magie

Immer wenn ich die Hauptstadt Berlin besuche, versuche ich etwas Zeit auf der Museumsinsel zu verbringen. Zugegeben: Als Journalistin und Mitglied im Deutschen Journalistenverband (DJV) darf ich das kostenlos. Diesmal wollte ich unbedingt ins Bode Museum, um mir eine kleine Ausstellung zur Pazzi-Verschwörung anzusehen. Mitte des 15. Jahrhunderts versuchte die Familie Pazzi in Florenz die Herrscherfamilie Medici zu stürzen. Als Jugendliche habe ich dazu einmal einen spannenden historischen Roman gelesen. Im Italianistik-Studium tauchte dieser kleine geschichtliche Abschnitt auch häufig auf. Spannend war das Storytelling der Ausstellung. Das Ereignis wird über eine Münzsammlung erzählt. Auf dem Weg in den etwas versteckten Ausstellungsraum bin ich am Spiegelkabinett aus Schloss Merseburg vorbeigekommen. Das hat mich zu ein paar Zeilen inspiriert:
Zwischen lauten Schlagzeilen
braucht es auch stillere Momente.
Oder auch nur einen stillen Moment,
in dem wir den Mut haben, in den Spiegel zu schauen.
Nicht, um zu urteilen.
Sondern um Dinge zu sehen.
Und gleichzeitig anzuerkennen,
dass sich nicht alles erklären lässt.
Dass es immer wieder Überraschungen gibt.
Und Magie.
Gerade dann,
wenn die Welt schwer wirkt
und einfache Antworten fehlen.
Reflexion heißt nicht Rückzug,
sondern Ausrichtung.
Für das,
was uns guttut.
Was wir stärken wollen.
Und wofür wir Haltung zeigen.
✨Ich wünsche Ihnen/Euch nur das Beste für 2026 und bedanke mich für fast 9000 Follower:innen auf Linked In (mein weiches Ziel waren 8000 🙂). Falls Sie/Ihr mir dort noch nicht folgt, dann los!✨
🫶Herzliche Grüße aus dem Spiegelkabinett im Berliner Bode Museum🫶